x

Brauchen Sie Hilfe?

Contact Email
contact Phone
Cancel icon
Login
X

KI auf dem Vormarsch: wie Google Duplex HRM auf den Kopf stellen kann


Date: 2018-06-20

Der folgende Artikel ist vorab per perview systems Newsletter erschienen. Wenn Sie in Zukunft zu den ersten Lesern zählen wollen, können Sie sich hier zum Newsletter anmelden.

Der Turing-Test geht auf Alan Turing zurück. Der britische Informatiker entwickelte ihn im Jahr 1950, um das Denkvermögen von Computern einschätzen zu können. Bemessungsgrundlage ist dabei die Fähigkeit des Menschen, seinen Gesprächspartner ebenfalls als Mensch identifizieren zu können. Dieser Test galt lange als besondere Herausforderungen für Computer und die ersten Formen der künstlichen Intelligenz, weil er auf menschlicher Sprache basiert. Diese ist hochkomplex und bei weitem nicht immer eindeutig und daher für Rechner schwer zu verstehen. In der Folge haben Menschen recht schnell herausgefunden, dass ihr Gesprächspartner künstlicher Natur war.

Und dann kam Google. Anfang Mai hat das Unternehmen auf der I/O-Konferenz die Neuentwicklung Google Duplex vorgestellt. Google-Chef Pichai spielte einen Gesprächsmitschnitt ab – und die Zuschauer staunten. Wie in anderen, vorherigen Beispielen war auch hier ein Gespräch zwischen Mensch und Maschine zu hören, doch kaum einem der Anwesenden gelang es auf Anhieb, den Gesprächsteilnehmer aus Fleisch und Blut und den aus Schaltkreisen auseinander zu halten. Duplex ist nicht die erste künstliche Intelligenz, die den Turing-Test meistert – die Präsentation war dennoch eindrucksvoll.

Wie so oft ist die Entwicklung der künstlichen Intelligenz und vor allem das Erreichen dieses Entwicklungsstadiums für Personaler Fluch und Segen zugleich. So ist beispielsweise vorstellbar, dass Bewerber ihre Bewerbungen nicht mehr selbst geschrieben haben, oder gar im Jobinterview einen elektronischen Assistenten an ihrer Stelle einsetzen – blitzschnell auf die Stimmung im Gespräch reagierend, stets mit der richtigen von vielen Antwortmöglichkeiten. Die Imitation der Stimme ist für die künstliche Intelligenz lediglich eine kleine Herausforderung.

Doch auch andersrum ist der Einfluss der sprachgewandten Entität denkbar: Personaler könnten in Zukunft dank Duplex und ähnlichen Programmen mehrere Mitarbeitergespräche gleichzeitig führen, solange diese nicht persönlich vor Ort geführt werden. Die Software wird vorher instruiert und mit Informationen gefüttert, ist im Gespräch aufmerksam und stringent und liefert die Ergebnisse als Kurzzusammenfassung im Anschluss an das Gespräch.

Diese neue sprachliche Fähigkeit ist eine spannende Entwicklung, vor allem für Personaler. Schließlich ist ihr Hauptaufgabenfeld geprägt von der Arbeit mit dem Personal. Mit dem Voranschreiten der künstlichen Intelligenz wird sich irgendwann auch der Begriff des „Personals“ verändern. Vielleicht wird er auch irgendwann die virtuellen Mitarbeiter umfassen. Dem stehen aktuell noch viele technische, ethische und philosophische Probleme im Weg.
Bis dahin zeig Google Duplex auf eindrucksvolle Art und Weise, was künstliche Intelligenz schon heute zu leisten im Stande ist. Die Auswirkungen merken Personaler bereits heute. Sie können – so sie denn wollen – bereits heute auf Softwareunterstützung zurückgreifen, die alltägliche Aufgaben übernimmt und damit Ressourcen schont, die auf andere Aufgaben verwendet werden können. Aufgaben wie das regelmäßige Mitarbeitergespräch. Denn auch wenn Google Duplex und andere KI auch heute schon einspringen könnten, bedürfen manche Dinge noch immer des persönlichen Gesprächs. Gegen ein bisschen Unterstützung durch die Software spricht dabei ja nichts.

Sie wollen wissen, wie Ihr Personalmanagement auch ohne Google Duplex für die Zukunft gerüstet ist? Kontaktieren Sie uns jetzt per E-Mail oder Telefon und wir zeigen Ihnen in einer kostenlosen Demonstration der perview Talent Management Suite, wie Ihr Unternehmen konkret von modernster Software profitieren kann.

AUTOR